HB9RF -- USKA Sektion Zug. Aus Liebe zum Amateurfunk.


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JOTA

Aktivitäten > Aktivitäten 2010


Das diesjährige Jota findet am 16. + 17. Oktober in Zug statt.


Weltweit mit anderen Pfadfindern und Pfadfinderinnen funken



Das «Jamboree-on-the-Air» (JOTA) bietet PfadfinderInnen die Möglichkeit, weltweit ohne grossen finanziellen und zeitlichen Aufwand untereinander Funkkontakt aufzunehmen:

Schweiz:
International

Mit Hilfe von Amateurfunkern und ihren Gerätschaften und Antennen ist es möglich , dass Pfadfindergruppen untereinander mit allen Teilen der Welt je nach Betriebsart sprechen, schreiben oder auch Bilder austauschen können.
Diese Kontakte führen vielfach zu Freundschaften über alle Grenzen hinweg.
Mit dem entsprechenden Kurzwellengerät und der dazu passenden Antenne ist es kein grösseres Problem, mit Pfadfindern aus USA, aus Brasilien, den afrikanischen Ländern oder auch Australien zu sprechen. Mit entsprechenden UKW Geräten sind Kontakte in der Region möglich. Das einzige Problem liegt nur darin, dass die wenigsten Pfadfindergruppen in der Schweiz ein eigenes Funkgerät, geschweige die dazu notwendige Amateurfunklizenz des BAKOM besitzen.

Diese Schwierigkeit lässt sich aber relativ einfach überwinden. Es gibt ja auch in Zug Amateurfunker! Die Amateurfunker im Kanton Zug sind in einem Verein organisiert, der das Funk-Rufzeichen ihrer Klub-Funk-Station hat, „HB9RF“: -->> Stadt Zug

Die Zuger Amateurfunker organisieren am Wochenende des 16./17. Oktober zusammen mit interessierten PfadfinderInnen das diesjährige JOTA in Zug.

Was gibt es am Zuger JOTA 2010 zu erleben?

  • Aufstellen und Inbetriebnahme einer Kurzwellen-Funkstation mitsamt Antenne
  • Funkkontakt mit anderen JOTA-Teilnehmenden suchen, Gespräche führen (deutsch, englisch, französisch, ...), die Gesprächspartner auf einer Weltkarte lokalisieren
  • Morse-Code trainieren, Mitteilungen mit Morse-Signalen übermitteln
  • Auf UKW-Frequenzen Kontakte mit anderen Pfadigruppen in der Schweiz herstellen
  • Fuchsjagd: Peilen von im Gelände versteckten Sendern und suchen derselben
  • Ausbildung zum Hilfs-Notfunker des Notfunks des Kantons Zug
  • Es gibt vieles zu lernen über Funk-Sprechregeln, (Fremd-)Sprachen, Naturwissenschaften, Elektronik und Informatik


Nach dem JOTA weisst Du die Antworten auf die Fragen:

  • wie ist es möglich, dass ich Funkkontakt mit jemandem in Amerika aufnehmen kann, obwohl man Amerika von Zug aus ja gar nicht sieht?
  • wieso gibt es einen Zusammenhang zwischen Funkmöglichkeiten und der Anzahl Sonnenflecken auf der Sonne?
  • wie verschlüssele ich Texte (Geheimschrift), sodass sie niemand lesen kann?
  • wie entschlüssele ich diese Texte wieder?
  • was sind elektromagnetische Wellen?
  • braucht es Luft, um diese zu übertragen, also wie beim Schall?
  • was ist ein Elektron?
  • was ist der Unterschied zwischen digital und analog?
  • wieso kann man in der Nacht weiter funken als am Tag?
  • wie gut kann ich morsen?
  • wie gut kann ich einen versteckten Sender anpeilen und auffinden?
  • welche Sprechregeln muss man beim Funken einhalten?
  • wie heissen die wichtigsten Wörter der Geheimsprache der Funker (QSO, QTH, QSY, QSL, QRG etc)?


Wo und wann findet das JOTA in Zug statt?
Das JOTA findet am 16. und 17. Oktober in Zug oder in der unmittelbaren Umgebung statt. Der genaue Ort (Pfadiheim oder Klubstation der Amateurfunker) hängt von der Anzahl der Teilnehmenden ab und wird noch bekanntgegeben, sobald fix.
Du musst übrigens nicht die ganze Zeit anwesend sein – das JOTA läuft aber auch über Nacht, da die kontaktierten anderen Pfadis ja in anderen Zeit-Zonen leben (Beispiel USA, Australien, Südamerika etc).



Wer kann am JOTA mitmachen?
Alle Pfadfinder und Pfadfinderinnen, welche sich für Sprachen (auch Fremdsprachen), Informations-Austausch mit PfadfinderInnen anderer Gegenden interessieren oder fasziniert sind von Naturwissenschaften, Elektronik und Informatik, können mitmachen.

Bis wann muss ich mich anmelden?
Möglichst bald, da die Teilnehmerzahl begrenzt ist. Anmeldeschluss ist der 6. Oktober 2010.

Von wem werde ich am JOTA betreut?
Unter den Amateurfunkern hat es viele Techniker und Informatiker, aber auch Leute, welche beruflich nichts mit Technik zu tun haben. Einige erfahrene, jüngere und ältere Amateurfunker werden Dir zeigen, wie das ganze funktioniert und werden helfen, die Funkkontakte mit den anderen Pfadis zu herzustellen.

Kann ich einmal auch vor dem JOTA schnuppern, was Amateurfunk wirklich ist?
Ja, wenn Du noch nie etwas über Amateurfunk gehört hast, können wir den Besuch einer Amateurfunkstation im Kanton Zug auch ausserhalb des JOTAs organisieren. Ein erfahrener Amateurfunker zeigt Dir gerne, wie er mit der ganzen Welt sprechen und morsen kann.

Ist Funken gefährlich?
Genau gleich wie beim Handy. Wenn Du Bedenken hast, ein Handy oder iPhone in der Hand zu halten, ist Funken nichts für Dich! Keine Angst: Für Amateurfunk-Geräte gibt es technische Vorschriften und Grenzwerte, die wir selbstverständlich beachten und einhalten. Es ist also völlig ungefährlich! Zudem bist Du beim Amateurfunken viel weiter von der Antenne weg als beim Handy!

Kann ich selber auch Amateurfunker werden?
Ja, Du musst natürlich einiges über Technik, Betriebsregeln und Vorschriften lernen. Dazu gibt es Kurse. Es sind auch in Zug Kurse geplant. Beim Scout-Net gibt es regelmässig Fernkurse speziell für Pfadis!

Wieviele teilnehmende Pfadi braucht es, damit das JOTA auch in Zug durchgeführt wird?
Das JOTA wird so oder so durchgeführt. Bei wenigen Anmeldungen führen wir das JOTA auf einer bestehenden, eingerichteten Funkstation durch. Wenn es mehr Anmeldungen sind, kommen wir mit den Funkgeräten und den Antennen in ein Pfadiheim und bauen die ganze Anlage da auf.

Mit welchen Ländern werden wir Kontakt haben?
Sicher mit den wichtigsten europäischen Ländern. Ob die Verbindung nach Übersee klappt, hängt von der Tageszeit und der Sonnenflecken-Aktivität ab. Verbindungen nach den USA, Südamerika, Afrika, Nahost sind in der Regel möglich. Wenn wir etwas Glück haben, werden wir auch entfernte Orte wie Australien, Neuseeland und Japan erreichen.

Das JOTA-Handbuch
findest Du hier.

Interessiert? Und weitere Auskünfte
Schicke uns bitte ein e-Mail an: Willi Vollenweider

Willi Vollenweider, dipl. Ing. ETH
Chamerstrasse 117
6300 Zug
Tel 041 743 1880

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